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Wandheizung

Wandheizungen sind ein Quell des Wohlbehagens. Denn sie heizen mit horizontaler Strahlungswärme und nicht wie herkömmliche Heizungen mit vertikal aufsteigender Warmluft. Dadurch wird permanente Luftbewegung und die damit verbundene Staubumwälzung vermieden. Räume werden gleichmäßig erwärmt, unterschiedliche Temperaturzonen in den beheizten Räumen gibt es nicht. Übrigends: Auch Sonnenwärme ist Strahlungswärme.

Mit der Wandheizung wird gegenüber anderen Heizsystemen die Behaglichkeit gesteigert. Der ungünstige Einfluss der kalten Außenwände und Fenster (Strahlungsaustausch mit dem Körper) wird durch Anordnung der Flächenheizung an der Außenwand, insbesondere unter den Fenstern, weitgehend ausgeschaltet.

Die Raumtemperatur kann niedriger gewählt werden als bei Konvektionsheizungen weil die Wärmestrahlung die vom Menschen empfundene Temperatur anhebt, gleichzeitig wird die Behaglichkeit gesteigert.

zur Variotherm Wandheizung Trockenbau

zur Variotherm Wandheizung für den verputzten Ausbau

 

Wärmeleitung

Die Wärmeleitung tritt vorwiegend in festen Stoffen auf. Die einzelnen Atome oder Moleküle des Stoffes führen Schwingungen aus, und zwar umso stärker, je höher die Temperatur des Stoffes ist. Wird nun an einer Stelle der Stoff erwärmt, so beginnen dort die Atome bzw. Moleküle stärker zu schwingen und geben aufgrund der mechanischen Kopplung zwischen den einzelnen Atomen oder Molekülen ihre Schwingungsenergie allmählich an ihre Nachbaratome bzw. -moleküle weiter. Die Atome oder Moleküle selbst bleiben aber an Ort und Stelle.

 

Wärmebrücke

Die Wärmebrücke wird oft fälschlicherweise als Kältebrücke bezeichnet. Sie ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird, als durch andere Bauteile. Bei kalten Außentemperaturen sinkt die raumseitige Oberflächentemperatur  stärker ab als in den "Normalbereichen". Wärmebrücken werden zum Beispiel in den folgenden Bauteilen gefunden: Balkone, Fensterrahmen, Ecken im Haus, ungedämmte Stahlbetonteile.

 

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe entzieht unter Aufwendung von Energie einem Medium mit niedriger Temperatur die Wärme, um sie in einem Kreislaufprozess auf ein höheres Temperaturniveau anzuheben. Dazu nutzt die Wärmepumpe Umweltenergien. Durch Abkühlung der Umgebung wird die darin gespeicherte, nicht direkt nutzbare solare Energie entzogen und ein zu Heizzwecken verwertbarer Wärmegewinn erzielt. Als Wärmequelle bzw. Umweltenergieträger können Erdreich, Wasser oder Luft genutzt werden. Wärmepumpenanlagen werden daher nach ihrer Wärmequelle und ihrem Wärmeträger bezeichnet.

 

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrand ist das Verhältnis von nutzbar gemachter Energie zu aufgewendeter Energie.

 

Wärmerückgewinnung

Verfahren zur Wiedernutzung von thermischer Energie der Luft. Die aus dem Raum abgeführte Abluft gibt einen Teil ihrer Wärme über einen Wärmetauscher an die Zuluft ab, bevor sie als Fortluft das Gebäude verlässt.

 

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