Coanda-Effekt
Zu Beginn unseres Jahrhunderts entdeckte der Physiker Henri Coanda, dass sich warme, aufsteigende Luft immer entlang von Flächen (zB kalte Außenwände) nach oben bewegt: "Tritt Luftströmung aus Schlitzen in einem gewissen Abstand oder Winkel zu/aus einer Fläche, so legt sich die Strömung infolge des induzierten Wirbels und einseitig höheren Unterdrucks an die Fläche an; er "klebt" gewissermaßen daran, solange bestimmte Verhältnisse (Abstände und Strömungsdicke) eingehalten werden (der Effekt ist nur geringfügig von Volumenstrom und Durchflussgeschwindigkeit des Wassers abhängig). Maßgebend für das Auftreten ist das Unterdruckgebiet im Bereich der Strömung injizierten Sekundärluft entlang von Flächen (zB kalte Außenluft bzw. die Haftkraft an der Wand). Kann diese Luft nicht frei nachströmen, zieht sich der Strahl selbst in dieses Gebiet hinein bzw. folgt der Wand." Aufgrund dieses physikalischen Gesetzes funktionieren unsere Heizleisten so hervorragend. Heizleisten haben dank des Coanda-Effekts auch noch eine weitere positive Eigenschaft: da beim Heizen sehr wenig Luftbewegung erzeugt wird, gibt es nur geringe Staubumwälzung. Eine Wohltat für die Atemwege!
COP
Der COP (= Coefficient of performance) ist der thermische Wirkungsgrad von Wärmepumpen und Kältemaschinen.